Tagesmüdigkeit, Konzentrationsstörungen und Einschlafneigung in entspannten Situationen sind die klassischen Symptome eines

             Schlafapnoe-Syndroms

welches durch einen  nächtlichen  Verschluss der Atemwege im Rachenbereich mit zum Teil minutenlangen Atempausen gekennzeichnet ist, sodass  in der erholsamen Tiefschlafphase  eine Weckreaktion entsteht, die die Schlafarchitektur stört.
Häufig stellen anatomische Bedingungen wie zum Beispiel Übergewicht eine  Voraussetzung dar, vor allem aber geht man  davon aus,  dass  eine Störung der Nerven vorliegt, die die  Rachenmuskulatur offenhalten.

Die Diagnose wird  durch eine  nächtliche Messung im häuslichen Bereich des Patienten gestellt:
in der Regel wird das Gerät um 16:30 Uhr in unserer Praxis angelegt und kann am Morgen nach dem Aufwachen vom Patienten selbst entfernt werden.

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Die Therapie besteht in einer  nächtlichen Beatmung mittels leichtem Überdruck (Maskenbeatmung), gelegentlich kommen auch Unterkieferschienen (Kieferorthopäde/in)   oder operative Eingriffe durch einen Hals-Nasen-Ohrenarzt in Betracht.