Gastroskopie (Magenspiegelung)

Bei der Magenspiegelung wird ein flexibles Endoskop durch den Mund über Speiseröhre und Magen bis in den Zwölffingerdarm eingeführt. Die modernen Geräte sind sehr dünn (wie ein kleiner Finger) und haben an der Spitze eine Lichtquelle und einen Mikrochip zur Bildaufnahme. Das hochauflösende Bild kann dann auf einem Monitor betrachtet werden. Falls nötig, können wir auch ein ultradünnes Gerät mit nur noch 5 mm Durchmesser einsetzen.

Um die Untersuchung für Sie so angenehm wie möglich zu machen, können Sie eine Kurznarkose ("Dämmerschlaf") erhalten. Aber auch eine Untersuchung im wachen Zustand (mit örtlicher Betäubung im Rachenraum) ist möglich.

Bei der Spiegelung wird die Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm genau angesehen und ggf. mittels einer Biopsiezange kleine Gewebeproben - für Sie völlig schmerzlos - zur feingeweblichen Untersuchung entnommen. Dabei wird der Frage möglicher krankhafter Schleimhautveränderungen, einer  Infektion mit dem Keim helicobacter pylori, gegebenenfalls auch der  einer Glutenintoleranz (Sprue, Zöliakie) nachgegangen.
Den Untersuchungsbefund erhalten Sie direkt nach der Untersuchung, das Ergebnis evtl. Gewebeuntersuchungen bekommt Ihr Hausarzt im Allgemeinen 2-3 Tage später.

Vorbereitung:

Sie müssen für die Spiegelung nüchtern sein, d.h. mindestens 6 Stunden keine feste Nahrung eingenommen haben. Klare Flüssigkeiten, wie Tee oder Wasser können bis 2 h vorher getrunken werden.

Vom Untersuchungstermin bis zum Verlassen der Praxis sollten Sie ca. 1,5 Stunden einplanen.

Falls Sie eine Kurznarkose erhalten, dürfen Sie bis zum nächsten Tag nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen. Bitte bringen Sie eine Begleitperson mit, bzw. sorgen Sie für einen Abholer.